Bommer-Unternehmenschronik: Über 100 Jahre für Sie da!

Über 100 Jahre Bommer - Bildergalerie

 

 

1908 | 1910 | 1914 | 1927 | 1929 | 1932 | 1939 | 1947 | 1949 | 1951 |
1952 | 1953 | 1956 | 1957 | 1958 | 1963 | 1965 | 1967 | 1968 | 1970 |
1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1981 | 1984 | 1997 | 2000 | 2004 | 2008 |
2010 | 2011 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016

1908

1908 erwarb der Firmengründer Johann Bommer ein landwirtschaftliches Anwesen in Überlingen, dem 1909 eine Fuhrhalterei mit zwei Pferden und zwei Kutschen angegliedert wurde.
Er fuhr damals vorwiegend Hochzeiten und Theatergesellschaften sowie an den Amtstagen Landräte und Forstmeister nach Markdorf, Heiligenberg, Meersburg und in andere Orte.

1910

1910 gründete Johann Bommer eine Kohlenhandlung in Überlingen, die sich unentwegt aufwärts entwickelte. Damals kostete 1 Zentner Union-Briketts 1,30 Reichsmark, und ein Fuhrwerk mit Roßknecht kostete am Tag 10,- Reichsmark.

1914

Als der 1. Weltkrieg ausbrach, wurde Johann Bommer eingezogen. Seine Ehefrau Josefine führte das Geschäft bis zu seiner Rückkehr 1918 weiter.

 

1927

1927 schaffte Johann Bommer den ersten Lieferwagen an, den er selbst steuerte.

1929

1929 traten die beiden Söhne Franz und Paul ins Geschäft ein. Mit vereinten Kräften wurden Betrieb und Kundenkreis erweitert.

 

1932

Die Firma Bommer bot jetzt auch Sämereien, Düngemittel und Landesprodukte an. Zu diesem Zweck erwarb sie die ehemalige Kiesgrube in Nussdorf, die nach und nach als Betriebsgrundstück erschlossen wurde.

 

1939

Als der 2. Weltkrieg ausbrach, war Johann Bommer 65 Jahre alt. Seine beiden Söhne Franz und Paul wurden eingezogen.
Es folgten schwere Jahre, in denen Johann Bommer das Geschäft allein weiterführen musste. Sein Sohn Paul starb 1942 im Lazarett.

 

1947

Johann Bommer verschied im Alter von 73 Jahren.
Im gleichen Jahr kam sein Sohn Franz aus der Gefangenschaft zurück. Er fand ein Unternehmen vor, das vollständig am Boden lag: Die Lager waren leer, Fahrzeuge waren nicht mehr vorhanden, nur Kohlen und Düngemittel gab es noch bei Bommer zu kaufen.
Diese Schwierigkeiten konnten Franz Bommer jedoch nicht entmutigen. Er begann sofort mit dem Wiederaufbau des Unternehmens und entwickelte neue Ideen zur Schaffung zusätzlicher Geschäftsbereiche.

1949

Ein moderner Entladekran wurde am Bahnhof Nußdorf errichtet, mit dem bis zu 10 Waggons Kohlen am Tag entladen werden konnten.

1951

1951 gründete Franz Bommer mit seinem Schwager Walter Heilig eine OHG und begann mit dem Aufbau einer Bimssteinfabrikation auf dem Nußdorfer Areal.
Das erforderte erhebliche Investitionen für Hallen, Silos, Maschinen und Fahrzeuge. Damals wurden täglich bis zu 15 Waggons Bimskies zu Steinen verarbeitet, und Bommer lieferte bis nach Wangen, Biberach, Ulm.

1952

Bimssteinfabrikation auf dem Nußdorfer Areal

1953

Ein weiteres Bimsbaustoffwerk wurde in Kettig (Rheinland) erworben und ausgebaut.

1956

Weil Bommer im Heizöl den neuen Energieträger der Zukunft sah, stieg das Unternehmen 1956 in den Heizölhandel ein.
Schon bald wurde der erste Tankwagen angeschafft und ein Heizöl-Großtanklager mit Gleisanschluss und einer Lagerkapazität von 750.000 Liter errichtet.
So konnte Bommer auch später während der Ölkrise 1973 alle seine Kunden jederzeit zuverlässig bedienen.

1957

Dem Unternehmen wurde eine Abteilung Heizungsbau und Ölfeuerungen angegliedert. Ingenieure, Meister und Monteure wurden eingestellt.
Bommer baute auf Lizenzbasis einen eigenen Ölbrenner (Oriol-Brenner). Zahlreiche Neuanlagen wurden zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeber installiert und alte Koksfeuerungen auf Ölbetrieb umgestellt.

1958

1958 trat der älteste Sohn und heutige Geschäftsführer, Helmut Bommer, in den elterlichen Betrieb ein.
Die Lagerräume im Geschäftshaus Hochbildstraße wurden nach Nußdorf verlegt und die beiden Garagen zu Ausstellungsräumen umgebaut.
Helmut Bommer begann mit dem Handel mit Öfen, Herden, Heizöltanks, zentralen Ölversorgungen usw.
Weitere Kundendienstfahrzeuge wurden gekauft und geschulte Fachleute eingestellt. Das verhalf dem Betrieb zu einer weiteren Aufwärtsentwicklung.

1963

Die Bimssteinfabrikation in Überlingen wurde eingestellt, nachdem die Bundesbahn die Fracht für Rohbims aus dem Neuwieder Becken verdreifacht und gleichzeitig die Preise für Fertigprodukte gesenkt hatte. Die Produktion war dadurch unwirtschaftlich geworden.

 

1965

Bommer nahm die erste Autowaschstraße amerikanischer Bauart in Betrieb. Bereits 1966 eröffnete Bommer die erste freie Tankstelle in Überlingen.


1967

Eine neue Ära der Firmengeschichte begann, als Bommer einen C&C-Markt eröffnete und das Ladengeschäft von der Hochbildstraße nach Nußdorf verlegte. In einer provisorischen Lagerhalle wurde ein 500 m² großer Elektromarkt eingerichtet.

1968

Der jüngste Sohn, Dipl. Ing. (FH) Rolf Bommer, trat in das Familienunternehmen ein.
Er widmete sich intensiv dem weiteren Auf- und Ausbau der haustechnischen Bereiche: Heizung, Lüftung, Sanitär, Schwimmbadtechnik und Wasseraufbereitung. Ein eigenes Ingenieurbüro für Haustechnik und Energieversorgung wurde gegründet.

1968 erfolgte auch die Gründung der PUREN Schaumstoff GmbH.
Ein Jahr vorher hatte Franz Bommer von einem Werkstoff namens Polyurethan erfahren. Sofort erkannte er die Chance eines neuen Geschäftsbereichs und ließ auf sein persönliches Risiko eine Prototypenmaschine entwickeln. Sein Sohn, Dipl. Kfm. Hans Bommer zeigte Interesse an der neuen Aufgabe, empfahl die Gründung eines selbstständigen Unternehmens und begann mit den Vorbereitungen zur Gründung der PUREN, die am 12.2.1968 erfolgte.
Das von Dipl. Kfm. Hans Bommer aufgebaute und geführte Unternehmen wuchs vom 1-Mann-Betrieb bis zur heutigen Unternehmensgröße von rund 250 Mitarbeitern und feierte 2008 sein 40-jähriges Bestehen.
PUREN zählt international zu den leistungsfähigsten Unternehmen seiner Art.





1970

1970 trat Berthold Heilig in das Familienunternehmen ein.
Der Elektromarkt wurde um 500 m² erweitert. Zwei Jahre später ergänzte man ihn um eine Abteilung Anbauküchen mit Küchenplanungsbüro und Schreinereiwerkstatt. Dadurch konnte Bommer komplette Anbauküchen fix und fertig montiert liefern, einschließlich aller sanitären und elektrischen Anschlüsse.

1974

Bommer übernahm den SHELL-Wärmeservice mit den dazugehörigen Wartungsverträgen.

 

1975

Abbruch der Verladekrananlage und des vorhandenen Kohlenlagers am Bahnhof Nußdorf.

 

1976

Heizungs- und Sanitärlager wurden erweitert, ein Lagerbüro errichtet und der Kundendienst modernisiert.

 

1977

Ein spezielles Ersatzteillager für MIELE- und AEG-Geräte mit Reparaturwerkstatt und werkgeschultem Kundendienst wurde eingerichtet.

1981

Der Elektromarkt wurde erneut um 500 m² erweitert, zusätzliche Produktgruppen wurden ins Programm genommen.

1982

Im Zuge des Generationswechsels wurde die Johann Bommer OHG in die BOMMER GmbH umgewandelt mit den Geschäftsführern Helmut Bommer, Dipl. Ing. (FH) Rolf Bommer und Berthold Heilig.
Damit wurden die Weichen für eine weitere Aufwärtsentwicklung gestellt.

1984

Auf Initiative von Helmut Bommer und mit Unterstützung von Berthold Heilig wurde 1984 ein neues Geschäftshaus in Nußdorf mit vielseitigem Leistungsangebot und der neuen Konzeption von leistungsstarken Fachabteilungen gebaut.
Dabei wurden die haustechnischen Spezialabteilungen im planerischen und im ausführenden Bereich ausgebaut, die Verwaltungen zusammengelegt und die Abteilungen Kundendienst / Serviceleistungen neu organisiert.

1997

Die Bommer GmbH verlagerte die Bereiche Heizung, Sanitär und Kundendienst, das Heizölbüro, die Waschstraße sowie das Planungsbüro in das neue Firmengebäude in der Rengoldshauser Straße im Gewerbegebiet Nord in Überlingen, wo inzwischen rund 15 Mitarbeiter im Büro und etwa die gleiche Anzahl Monteure in der Ausführung tätig waren.

2000

Bei Bommer begann das neue Jahrtausend mit dem Eintritt von Bernd Bommer, des Sohns von Dipl. Ing. (FH) Rolf Bommer, ins Unternehmen.
Er übernahm damit in der 4. Generation die Verantwortung für den erfolgreichen Familienbetrieb.

2004

Neugestaltung der Sanitär- und Heizungsausstellung auf über 300 m²

2008

Bommer wurde von der Handwerks-Gemeinschaft mit dem Zertifikat "Meister der Elemente" ausgezeichnet.

Vera Gassner, seit 1975 im Unternehmen und dadurch bestens mit allen Abläufen vertraut, übernahm die Gesamtleitung der Buchführung.

2010

Uwe Raff wurde Abteilungsleiter für den Gesamtbereich Sanitär.

2011

Akkreditierung für die Beprobung von Mikrobiologie in Zusammenarbeit mit der Bodensee-Wasserversorgung

 

2013

Neueröffnung Tankstelle
im Gewerbegebiet Nord, Rengoldshauser Straße 12
Zeitungsbericht "Neue BOMMER-Tankstelle. Tanken ist rund um die Uhr möglich" vom 30.11.2013

2014

Neueröffnung Bad-Ausstellung
Zeitungsbericht "BÄDERWELT - Große Neueröffnung. Ein Stück echte Lebensqualität im Bad" vom 7. Juni 2014

2015

Christof Schwer wurde Teil des Teams Bommer und übernahm den Bereich Sanitär-Kundendienst als Abteilungsleiter.

 

 

Marcus Lubbik trat als Meister für Heizung- und Sanitärtechnik in das Unternehmen ein. Er ist für die Projektleitung in den Bereichen Heizung und Sanitär zuständig.

 

2016

Erweiterung des Standorts in der Rengoldshauser Straße:
Beginn der Aufstockung des Bommer-Bürogebäudes. Ein komplettes zusätzliches Stockwerk für die Erweiterung der Firma Bommer GmbH und die Vergrößerung des Ingenieurbüros für Haustechnik IWA löst den durch weiteres Unternehmenswachstum gestiegenen Platzbedarf.

 

 

Umfirmierung des Electrocenter Bommer zu unserem neuen Partner electroplus Bommer.

 
 

Bad – Sanitär – Heizung – Wartung – Kundendienst